Schuld hilft vermeintlich,
etwas im Außen zu erklären.
Warum etwas passiert ist. Warum wir fühlen, was wir fühlen. Warum wir feststecken.
Und manchmal richten wir Schuld auch gegen uns selbst.
Dann entstehen Sätze wie:
„Ich bin falsch.“
„Ich hätte anders handeln müssen.“
„Warum habe ich das wieder so gemacht?“
Schuld macht oft eng.
Sie lähmt.
Sie beschämt.
Sie macht handlungsunfähig.
Verantwortung hingegen fühlt sich für mich anders an.
Nicht wie Selbstanklage.
Sondern wie ein Öffnen.
Ja – ich habe in jedem Moment mein Bestes gegeben.
Mit dem, was mir bewusst war.
Mit meinen Erfahrungen.
Mit meiner Sicht auf die Welt.
Und gleichzeitig darf ich Verantwortung übernehmen.
Für mein Handeln.
Für meine Muster.
Für die Geschichten, die ich mir erzähle.
Vielleicht erschaffe ich Situationen unbewusst aus alten Prägungen heraus.
Vielleicht halte ich an Sichtweisen fest, die einmal sinnvoll waren.
Und genau darin liegt die Chance:
Nicht schuld zu sein.
Aber verantwortlich.
Denn Verantwortung öffnet einen Raum.
Für neue Perspektiven. Für neue Entscheidungen. Für Veränderung.
Was würde sich verändern,
wenn du Verantwortung statt Schuld wählen würdest?